Krumböck präsentiert neuen Plan für St. Pölten
- Florian Krumböck
- vor 6 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Die Gemeinderatswahl am 25. Jänner wird zur Richtungsentscheidung für St. Pölten. Das betonte Florian Krumböck, Spitzenkandidat der Volkspartei, bei der Präsentation des Wahlprogramms. „Bei dieser Wahl geht es um eine einfache Frage: Wollen wir ein Weiter wie bisher oder geben wir unserer Stadt endlich einen neuen Plan?“, so Krumböck.

Drei klare Prioritäten für die Stadt
Das Programm der Volkspartei St. Pölten fasst Krumböck bewusst kompakt zusammen: Zuzug bremsen, Wachstum lenken und die Innenstadt stärken. „St. Pölten braucht einen neuen Plan für die Zukunft – und wir liefern ihn ab“, erklärt der VP-Spitzenkandidat. Hintergrund seien mehr als 7.000 neue Einwohner in den vergangenen zehn Jahren. Dieses rasche Wachstum habe Schulen, Kindergärten, Verkehr und Infrastruktur zunehmend belastet.
Zuzug bremsen, Lebensqualität sichern
Die Volkspartei fordert daher einen Kurswechsel in der Stadtentwicklung. „Wir wollen nicht auf Biegen und Brechen Bevölkerungsrekorde knacken, sondern die Lebensqualität sichern“, betont Krumböck. Unkontrolliertes Wachstum schade einer Stadt. Ziel sei eine Wachstumspause, um Infrastruktur nachzuziehen, die Identität der Stadtteile zu schützen und Innenentwicklung klar vor Außenentwicklung zu stellen.
Wachstum lenken – gemeinsam mit der Bevölkerung
Bremsen allein reiche jedoch nicht aus. Wachstum müsse künftig aktiv gelenkt werden – gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Herzstück dafür soll ein neues Stadtentwicklungskonzept mit echter Bürgerbeteiligung sein. Vorgesehen sind verbindliche Zukunftspläne für jeden Stadtteil sowie ein klarer Fokus auf Investitionen in Kinder, Jugendliche und Bildung statt auf teure Prestigeprojekte. Genannt werden unter anderem ein neuer Schulcampus im Norden der Stadt, eine Stadtteilgarantie für Kindergartenplätze sowie solide Finanzen inklusive Schuldenbremse.
Innenstadt stärken statt aussperren
Besonders deutlich wird Krumböck beim Thema Innenstadt. „So wie bisher geht es nicht weiter. Die Innenstadt muss vom Sorgenkind wieder zum Musterschüler werden.“ Die Volkspartei fordert daher einen Stopp des weiteren Stellplatzabbaus und des Promenaden-Umbaus in der derzeit geplanten Form. Menschen dürften nicht ausgesperrt werden, wenn man wolle, dass sie in die Stadt kommen. Vorgeschlagen werden Maßnahmen wie ein digitales Parkleitsystem, einheitliche Garagentarife, neue Serviceangebote für Einkäufe sowie Bewegung beim Leiner-Areal.
„Ich werbe nicht um Macht“
Abschließend unterstreicht Krumböck den politischen Anspruch seines Teams: „Diese Wahl ist eine Richtungsentscheidung – und jede Stimme zählt.“ Er werbe nicht um Macht, sondern um Unterstützung für eine Stadtpolitik, „die zuhört, plant und Verantwortung übernimmt – damit St. Pölten eine Stadt ist, in der man gut und gerne lebt.“





Kommentare