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St. Pölten: Hitzeschutz für Kindergärten & Schulen gefordert

Autorenbild: Florian Krumböck
Florian Krumböck
vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

Der vergangene Sommer hat nicht nur während der Ferien hohe Temperaturen gebracht. Bereits im Mai und Juni wurden Hitzeperioden für Kinder, Pädagoginnen und Pädagogen sowie das Betreuungspersonal in St. Pöltens Schulen und Kindergärten zur Belastungsprobe. In einzelnen Klassenzimmern stiegen die Temperaturen auf über 30 Grad. Die Volkspartei St. Pölten bringt deshalb am kommenden Montag mit Unterstützung der Personalvertretung einen Dringlichkeitsantrag für besseren Hitzeschutz in den Gemeinderat ein.


Florian Krumböck und Michael Lahnsteiner vor dem Rathaus. Beide fordern besseren Hitzeschutz in Kindergärten und Schulen in St. Pölten
Vizebürgermeister Krumböck will mit der Gewerkschaft den Hitzeschutz in Kindergärten und Schulen deutlich verbessern.

30 Grad und mehr im Klassenzimmer sind keine vernünftigen Bedingungen zum Lernen und Arbeiten. Wenn solche Hitzeperioden häufiger werden, müssen wir unsere Schulen und Kindergärten Schritt für Schritt darauf vorbereiten. Deshalb wollen wir jetzt jeden Standort anschauen, sinnvolle Maßnahmen festlegen und nach Dringlichkeit priorisieren. Aus den Erfahrungen dieses Sommers müssen konkrete Verbesserungen für die kommenden Jahre entstehen“, erklärt Vizebürgermeister Florian Krumböck.


Konkret sollen für alle städtischen Kindergarten- und Pflichtschulstandorte Hitzeschutzpläne erstellt werden. Dabei sollen unter anderem Beschattungsmöglichkeiten an Gebäuden und Außenflächen, Hitzeschutz an Fenstern, Begrünung und weitere Maßnahmen gegen sommerliche Überhitzung geprüft werden. Die Maßnahmen sollen anschließend nach Dringlichkeit und Wirksamkeit gereiht und mit einem konkreten Zeitplan versehen werden. Die Immobilien St. Pölten GmbH & Co KG soll die Hitzeschutzpläne gemeinsam mit Direktorinnen und Direktoren, Kindergartenleitungen und Personalvertretungen erarbeiten und dem Gemeinderat spätestens im Dezember vorlegen. Damit sollen erste Investitionen bereits im Budget 2027 und in der mittelfristigen Finanzplanung berücksichtigt werden können. Auch Fördermöglichkeiten von Land und Bund sollen bestmöglich ausgeschöpft werden.


 

Für Michael Lahnsteiner, Vorsitzender des Dienststellenausschusses der Personalvertretung der Pflichtschullehrer in St. Pölten-Stadt, ist dabei entscheidend, die Erfahrungen der Betroffenen einzubeziehen: „Wir erleben unmittelbar, was hohe Temperaturen in den Klassen bedeuten. Konzentration und Leistungsfähigkeit nehmen ab, und die Belastung steigt für Kinder genauso wie für Lehrerinnen und Lehrer. Deshalb ist es wichtig, nicht nur punktuell zu reagieren, sondern gemeinsam mit den Schulleitungen und der Personalvertretung jeden Standort anzuschauen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

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