Rechnungsabschluss 2025: Schuldenberg wächst weiter
- Florian Krumböck
- vor 2 Stunden
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Mit dem Rechnungsabschluss 2025 zieht die Volkspartei eine ernüchternde Bilanz der vergangenen fünf Jahre SPÖ-geführten Finanzpolitik in St. Pölten. Zwar weist der Rechnungsabschluss erneut ein positives Ergebnis aus, doch der entscheidende Trend bleibt unverändert: Die Schulden der Stadt steigen weiter.
Fast 50 Millionen Euro mehr Schulden

Seit 2021 ist der Schuldenstand der Stadt um knapp 50 Millionen Euro beziehungsweise 37,5 Prozent gestiegen. Gleichzeitig erhöhte sich die Pro-Kopf-Verschuldung der St. Pöltnerinnen und St. Pöltner um rund 700 Euro auf mittlerweile 3.126 Euro. Auch 2025 wurden unter dem Strich weitere 4,5 Millionen Euro neue Schulden aufgenommen.
„Die Schultern, die diese Schulden tragen sollen, sind zwar mehr geworden – sie tragen aber auch schwerer. Das kann auf Dauer nicht gutgehen“, warnt Vizebürgermeister Florian Krumböck.
"Als Volkspartei sagen wir ganz klar: Die Schulden gehören runter und nicht rauf", so Vizebürgermeister Krumböck
Schulden abbauen statt weiter erhöhen
Für die Volkspartei ist klar: Die neue Stadtregierung muss den eingeschlagenen Kurs verlassen. Ziel müsse ein nachhaltiger Schuldenabbau sein – durch mehr Ausgabendisziplin und klare Prioritäten bei Investitionen.

„Das Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler muss dort eingesetzt werden, wo es den größten Nutzen bringt – etwa in Bildung, Sicherheit, Gesundheit und den Wirtschaftsstandort. Ständig steigende Schulden dürfen nicht zur neuen Normalität werden“, betont Krumböck.
Aus diesem Grund wird die Volkspartei dem Rechnungsabschluss 2025 nicht zustimmen. „Wir stellen die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung nicht infrage. Aber wir werden einer Finanzpolitik, die den Schuldenberg Jahr für Jahr wachsen lässt, keinen Persilschein ausstellen.“

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