Krumböck bringt neue Parkplätze und fordert Übernahme des Leiner-Areals
- Florian Krumböck
- 15. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Jan.
80 zusätzliche Parkplätze für die Innenstadt sind in Griffweite. VP-Spitzenkandidat Florian Krumböck legt konkrete Maßnahmen vor und fordert, dass die Stadt beim Leiner-Areal selbst Verantwortung übernimmt.

Eine starke Innenstadt braucht erreichbare Geschäfte und klare Entscheidungen. „Mir geht es um konkrete Lösungen – und genau die können wir liefern“, betont VP-Spitzenkandidat Florian Krumböck wenige Tage vor der Gemeinderatswahl. Ein zentraler Hebel dafür ist die Parkplatzsituation in der Innenstadt.
80 zusätzliche Parkplätze an Einkaufssamstagen
Konkret sollen an Wochenenden bislang ungenutzte Parkplätze der HTL St. Pölten für die Öffentlichkeit geöffnet werden. „Die Weichen für 80 zusätzliche Oberflächenparkplätze an Einkaufssamstagen bzw. schulfreien Tagen sind gestellt. Der Gemeinderat kann das gleich mit dem ersten Beschluss nach der Wahl fixieren“, so Krumböck.
Die Parkflächen wurden mit öffentlichen Mitteln errichtet, stehen außerhalb der Schulzeiten jedoch leer. „Ich habe dazu Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort und im Land Niederösterreich geführt. Das Ergebnis ist eindeutig: Mit wenigen baulichen Anpassungen und einer fairen Regelung zu den Erhaltungskosten kann dieses Projekt noch im ersten Halbjahr umgesetzt werden“, erklärt Krumböck. Als Vorbild nennt er Hartberg, wo Parkplätze eines Bundesschulzentrums bei Veranstaltungen des Fußball-Bundesligisten genutzt werden.
Stadt soll Leiner-Areal selbst in die Hand nehmen
Über die kurzfristige Entlastung hinaus fordert Krumböck einen strategischen Schritt für die Innenstadt: Die Stadt St. Pölten soll das Quartiersprojekt rund um das ehemalige Leiner-Areal übernehmen. „Die Zukunft dieses Areals ist entscheidend für die Entwicklung der Innenstadt. Deshalb soll die Landeshauptstadt das Projekt erwerben und weiterentwickeln. Es geht darum, selbst zu gestalten und nicht weiter zuzuwarten“, hält Krumböck fest und verweist auf vergleichbare Schritte in Wiener Neustadt.
Reaktivierung der Leiner-Garage als erster Schritt
Als Sofortmaßnahme schlägt Krumböck vor, die Leiner-Garage wieder in Betrieb zu nehmen und damit zusätzliche Stellplätze im Zentrum zu schaffen. In weiterer Folge soll ein Gesamtkonzept entstehen, „das die Innenstadt belebt, den Handel stärkt und neue Impulse setzt“.
Zum Abschluss macht Krumböck klar: „Ich meine es ernst mit der Stärkung der Innenstadt. Ich setze nicht auf das Prinzip Hoffnung, sondern auf umsetzbare Lösungen. Unsere Stadt hat es verdient, dass wir Verantwortung übernehmen.“





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