Kopftuchverbot unter 14: "Kinderschutz & Gleichbehandlung"
- Florian Krumböck
- vor 3 Tagen
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„Das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren ist eine wichtige Maßnahme für mehr Kinderschutz und Gleichbehandlung. Niemand kann mir erklären, dass eine Volksschülerin freiwillig und vor allem in vollem Bewusstsein über dessen Bedeutung das Kopftuch aufsetzt. In Österreich entscheiden keine selbsternannten Sitten- oder Moralwächter darüber, wie Mädchen sich zu kleiden haben, weder online noch offline“, meldet sich VPNÖ-Jugendsprecher LAbg. Florian Krumböck zur aktuellen Debatte rund um das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren in den heimischen Schulen zu Wort.
Keine Toleranz für Boykott-Aufrufe
Krumböck verweist darauf, dass die Debatte in den vergangenen Wochen viele Gespräche mit Eltern und Lehrkräften ausgelöst hat: „Ich habe mit zahlreichen besorgten Eltern und auch mit Lehrkräften gesprochen. Die Rückmeldungen zeigen, wie notwendig klare Regeln sind. Umso wichtiger ist es, dass dieses Verbot nicht nur am Papier gilt, sondern auch in der Praxis umgesetzt wird. Es darf keine Toleranz für Boykott-Aufrufe oder bewusste Umgehungsversuche geben. Daher unterstütze ich die Forderung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach einem höheren Strafausmaß ausdrücklich. Mit unserem eigenständigen niederösterreichischen Weg zeigen wir vor, dass höhere Strafen gegen Integrationsunwillige tatsächlich wirken.“
Gegen Fremdbestimmung & Rollenzwänge
„Hier geht es nicht um ein einfaches Stück Stoff, sondern um die Frage, ob wir akzeptieren, dass man schon jungen Mädchen ein Symbol weiblicher Unterordnung aufzwingt. Das Kopftuchverbot ist keine Einschränkung, sondern die Ermöglichung späterer Selbstbestimmtheit. Es schützt gezielt jene Gruppe, die besonders sichtbar und strukturell von psychischer Fremdbestimmung und Rollenzwängen betroffen ist“, so Krumböck, der abschließend betont: „Wichtig ist gerade jetzt zum Schulstart, dass unsere Pädagoginnen und Pädagogen in der Umsetzung nicht alleine gelassen werden und die notwendige Unterstützung erhalten.“

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