Sonderschule Nord: Volkspartei fordert große Lösung statt Minimalvariante
- Florian Krumböck
- 29. Juni
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Mit dem Neubau der Allgemeinen Sonderschule Nord investiert die Stadt St. Pölten rund 19,2 Millionen Euro in den Bildungsstandort. Für die Volkspartei ist das grundsätzlich die richtige Entscheidung – sie kritisiert jedoch, dass die einmalige Chance für einen echten Bildungscampus ungenutzt bleibt. Ein entsprechender Antrag scheiterte heute im Gemeinderat an der SPÖ, den Grünen, der FPÖ, der KPÖ und Gemeinderätin Susanne Binder-Novak.
Drei Schulen statt einer modernisieren

Die Volkspartei schlägt vor, den Neubau der Allgemeinen Sonderschule Nord gemeinsam mit einer neuen Volksschule Viehofen als Bildungscampus Nord zu errichten. Beide Schulen sollen eigenständig bleiben, gleichzeitig aber Sporthalle, Mehrzweckräume und Freiflächen gemeinsam nutzen. Dadurch würde Inklusion dort gelebt, wo sie pädagogisch sinnvoll ist – ohne die bewährte Sonderschule infrage zu stellen.
Gleichzeitig würde der bisherige Standort der Volksschule Viehofen frei werden. Dadurch könnte auch die Mittelschule Viehofen dringend erweitert und modernisiert werden. „Mit einem Bildungscampus würden wir nicht nur eine Schule erneuern, sondern gleich drei Bildungsstandorte nachhaltig weiterentwickeln“, betont Vizebürgermeister Florian Krumböck.
Zukunft gestalten statt nur Probleme lösen

Für die Volkspartei ist die Entscheidung der rot-grünen Stadtregierung daher eine vertane Chance. Statt einer langfristigen Gesamtlösung habe sie sich für die kleinste Variante entschieden.
„Natürlich braucht eine größere Vision mehr Mut. Aber genau dafür sind wir gewählt – nicht nur, um Probleme zu verwalten, sondern um Zukunft zu gestalten. Wer Schulen baut, baut immer auch an der Zukunft einer Stadt“, so Krumböck.

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