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Krumböck: „Machen neue Angebote bei der Kinderbetreuung möglich“

  • Autorenbild: Florian Krumböck
    Florian Krumböck
  • 18. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Jan.

St. Pölten liegt bei der Betreuung der unter Zweijährigen am Ende des NÖ-Vergleichs. VP-Spitzenkandidat Florian Krumböck präsentiert nun eine konkrete Lösung: Der Familienbund Niederösterreich will mit der Landeshauptstadt zusammenarbeiten und 45 neue Betreuungsplätze schaffen.



Viele Eltern in St. Pölten kennen das Problem aus eigener Erfahrung: Wer für Kleinkinder einen Betreuungsplatz sucht, stößt rasch an Grenzen. Dass es sich dabei nicht nur um ein subjektives Empfinden handelt, belegt auch die Statistik Austria. Bei der Besuchsquote der unter Zweijährigen liegt St. Pölten im niederösterreichweiten Vergleich am letzten Platz.


„Fehlende Betreuungsangebote machen es Eltern schwer, Familie und Beruf zu vereinbaren. Genau hier müssen wir ansetzen – und genau hier können wir liefern“, betont VP-Spitzenkandidat Florian Krumböck. Er verweist auf ein konkretes Angebot des Familienbundes Niederösterreich: „Der Familienbund will mit der Landeshauptstadt zusammenarbeiten. Mittelfristig könnten wir gemeinsam drei Gruppen und damit rund 45 neue Betreuungsplätze schaffen.


Dringender Handlungsbedarf für Familien

Besonders dringend sei der Ausbau der Kleinkinderbetreuung auch deshalb, weil mit 1. September 2026 Betreuungsplätze im Volkshilfe-Kinderhaus wegfallen werden. „Wenn wir jetzt nicht handeln, verschärft sich die Situation für viele Familien weiter“, warnt Krumböck. Neue Angebote seien notwendig, um jungen Familien in St. Pölten Planungssicherheit zu geben und echte Wahlfreiheit zu ermöglichen.


Erfahrener Partner für Städte und Gemeinden

Unterstützung erhält Krumböck vom Familienbund Niederösterreich. Dessen Geschäftsführerin Irene Bamberger verweist auf die langjährige Erfahrung der Organisation: „Wir sind ein verlässlicher Partner für Städte und Gemeinden. Eltern können Familie und Beruf gut verbinden, Kinder werden individuell betreut und die Kommunen profitieren von einer stabilen und professionellen Personalplanung.“

Der Familienbund betreibt bereits erfolgreich Einrichtungen unter anderem in Kirchberg am Wagram, Eggenburg, Irnfritz-Messern oder Markersdorf-Haindorf.


„Leider war es bisher nicht möglich, die Stadt St. Pölten von einer Zusammenarbeit zu überzeugen. Erst im Dezember gab es erneut ein Nein der Stadtregierung“, so Bamberger. Die Folgen seien spürbar: „Es gibt sogar Eltern aus St. Georgen, die anfragen, ob wir ihre Kinder in Markersdorf betreuen können, weil sie in St. Pölten kein passendes Angebot finden.“


Richtungsentscheidung für die Stadt

Für Krumböck ist die Kinderbetreuung auch ein Gradmesser für die Stadtentwicklung insgesamt. „Wie entwickelt sich unsere Stadt? Diese Frage stellt sich am kommenden Sonntag ganz konkret“, sagt er mit Blick auf die Gemeinderatswahl. „Wir legen Lösungen auf den Tisch – für Familien, für Kinder und für eine lebenswerte Stadt.“


Abschließend hält Krumböck fest: „Wir beenden eine Politik, die jahrelang Bevölkerungsrekorde gefeiert hat, ohne einen Plan für die notwendige Infrastruktur zu haben. St. Pölten braucht einen neuen Zugang – und den liefern wir.“


 
 
 

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