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  • AutorenbildFlorian Krumböck

Krempl-Spörk verlässt Politik: "Spannender Lebensabschnitt geht zu Ende!"

Das Team der St. Pöltner Volkspartei steht vor einer Veränderung. Der langjährige Stadtrat Markus Krempl-Spörk beendet seine politische Laufbahn, um mehr Zeit für Familie und Beruf zu haben. „Mit ihm verlässt unser ‚Mr. LUP‘ die Stadtpolitik“, so Vizebürgermeister und VP-Stadtparteiobmann Matthias Adl und VP-Klubobmann LAbg. Florian Krumböck.


„Ein spannender Lebensabschnitt geht zu Ende. Nach 12 Jahren im Gemeinderat und 17 Jahren in der Kommunalpolitik ist es Zeit, Platz für neue Kräfte zu machen. Drei Gemeinderatswahlen und drei Landtagswahlen durfte ich für die Volkspartei schlagen. Gespickt mit Themen, die unsere Landeshauptstadt und unsere Region lebenswerter gemacht haben“, zeigt sich Krempl-Spörk erfreut im Rückblick auf die letzten Jahre.


Markus Krempl-Spörk (2.v.l.) verlässt die St. Pöltner Stadtpolitik. Florian Krumböck (1.v.l.) folgt ihm als Stadtrat nach. Alexander Thallmeier (3.v.l.) zieht neu in den Gemeinderat ein.

Starke Opposition als treibende Kraft

„Die Stadt hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt, als treibende Kraft steckt dahinter auch immer eine starke Opposition. So wäre es ohne Volkspartei nicht dazu gekommen, dass der Stadtbus LUP auch an Sonn- und Feiertagen in St. Pölten unterwegs ist oder, dass die Betriebszeiten und Routen ausgeweitet wurden. Die größte Baustelle ist jedoch noch immer - im wahrsten Sinne des Wortes - die Innenstadt. Jahrelange Verzögerungen in der Neugestaltung des Domplatzes und der Schaffung von Ersatzstellflächen sind toxisch für ein gesundes wirtschaftliches Umfeld in der Zentrumsentwicklung. Darüber hinaus gefährden enorme Kostensteigerungen bei Einzelprojekten wie bspw. bei der Stadtbücherei oder der Überdachung Karmeliterhof die Entwicklung der Innenstadt und ein gesundes Wachstum unserer Landeshauptstadt. Diese Einzelprojekte werden noch Thema in meiner letzten Gemeinderatssitzung am 27. März sein,“ berichtet Krempl-Spörk.


Bevölkerung erwartet "umsichtige Politik über Parteigrenzen hinweg"

„Leider sind durch zögerlich getroffene Entscheidungen und Handlungen wichtige Handlungsspielräume verspielt worden. Das schmerzt, zeigt aber umso mehr, wie wichtig eine konstruktive und aktive Oppositionspolitik für die weitere Entwicklung unserer Landeshauptstadt ist. Aber nicht nur eine konstruktive und aktive Oppositionspolitik ist wichtig, auch das Zugehen auf den politischen Mitbewerb. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten sich eine umsichtige Politik über Parteigrenzen hinweg und ein starkes Management ihrer Anliegen, speziell in derart unbeständigen Zeiten. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in den letzten Jahren in meiner politischen Arbeit unterstützt haben. Speziell bei meiner Familie, die sich über die nun frei gewordene Zeit sicherlich am meisten freuen wird“, so Krempl-Spörk.


Politisches Engagement von LUP über N8Buzz bis Kulturhauptstadt und Kirtag

Der heute 38-jährige Krempl-Spörk engagierte sich seit mehr als 17 Jahren in der Volkspartei. Zunächst als Stadt- und Bezirksobmann der JVP, ab 2011 als Gemeinde- bzw. ab 2013 als Stadtrat, von 2010 bis 2014 als Landesgeschäftsführer der JVP NÖ und zuletzt auch als Obmann der Kinderwelt NÖ. „In dieser Zeit hat Markus die Stadt nachhaltig geprägt. Wichtige Initiativen wie der Sonn- und Feiertagsverkehr des LUP, die Ausweitung der Betriebszeiten des Stadtbusses und neue Linien, etwa die nach Weitern, haben ihren Ursprung in seinem Einsatz für die Landeshauptstadt“, verweist Matthias Adl auf die wohl wichtigsten politischen Erfolge des scheidenden Stadtrats.


„Markus war und ist ein politischer Anpacker von der ersten Minute an. ‚Umkrempln‘ war seine Ansage bei der ersten Kandidatur zum Landtag im Jahr 2008 und das hat er auch geschafft. Gemeinsam konnten wir über viele Jahre den ‚N8Buzz‘ organisieren, der Jugendliche sicher ins Nachtleben und wieder nach Hause brachte. Sein Engagement bei der Bewerbung rund um die europäische Kulturhauptstadt hat viele wichtige Inputs geliefert, damit Stadt und Region hätten besser zusammenwachsen können. Markus ist darüber hinaus das Mastermind hinter dem erfolgreichen Erdäpfelkirtag in Stattersdorf und hat damit auch dem gesellschaftlichen Leben in der Landeshauptstadt seinen Stempel aufgedrückt“, bilanziert der langjährige Wegbegleiter und Freund Krempl-Spörks Florian Krumböck.


Neuaufstellung im Gemeinderats-Team

Über die Neuaufstellung des Gemeinderats-Teams wurde bereits im Stadtparteivorstand der Volkspartei entschieden:


Neu ins Gemeinderatsteam rückt der 38 Jahre alte Alexander Thallmeier. Der Angestellte und Betriebsrat lebt mit seiner Lebensgefährtin und den zwei gemeinsamen Kindern im St. Pöltner Stadtteil Altmannsdorf. Thallmeier engagiert sich seit vielen Jahren im NÖAAB und der VP-Ortsgruppe Stattersdorf-Harland-Altmannsdorf-Windpassing.

Das Mandat im Stadtrat übernimmt der 31-jährige Klubobmann und Landtagsabgeordneter Florian Krumböck. „Für mich ist das ein klares Bekenntnis zur Arbeit in und für die Landeshauptstadt. Genau dafür möchte ich auch mein Mandat im Landtag nutzen: Neue Chancen in der Landeshauptstadt schaffen und ein gesundes Wachstum sicherstellen. In meinem Fokus stehen dabei der Einsatz für einen starken Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt, sinnvolle Mobilitätslösungen und ein Gelungenes Zusammenleben in St. Pölten. Gemeinsam mit Vizebürgermeister Matthias Adl und dem Team im Gemeinderat werden wir diese großen Brocken anpacken“, so Krumböck.


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