• Florian Krumböck

Jetzt müssen die Jungen zählen!

Heute ist der mittlerweile zweite Weltjugendtag, der in die Covid-Pandemie fällt. Aus diesem Anlass fordern Karl Prochaska, der Stadtobmann der JVP St. Pölten und ich, mehr Mitbestimmung für die St. Pöltner Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Wiederbelebung der Jugendplattform, die Einrichtung eines Kinder- und Jugendgemeinderats sowie eine neue Jugendumfrage für St. Pölten stehen auf unserer Forderungsliste.


Florian Krumböck steht links mit einem Bild eines Megaphons in der Hand, dahinter Karl Prochaska, auf dessen Tafel "Mehr Gehör für junge Interessen" steht.
Krumböck & Prochaska zum Weltjugendtag 2021.

Worum geht's? In Studien des SORA-Instituts berichten mehr als 50 Prozent der befragten Jugendlichen unter der Reduktion sozialer Kontakte zu leiden, die Hälfte der Lehrlinge und jungen Menschen in schwieriger finanzieller Lage ist überzeugt, dass die Zuschreibung „verlorene Generation“ den Tatsachen entspricht und 72 Prozent der Jungen denken, dass sie die Schulden der Krise alleine zurückzahlen müssen. Für uns ist klar: Diese Zahlen müssen aufrütteln! Wir fordern daher:


„Junge St. Pöltnerinnen und St. Pöltner müssen Gehör finden. Die Anliegen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen müssen in den Mittelpunkt der Stadtpolitik rücken.“

Konkret geht es um ein Bündel an Maßnahmen, die wir von der Stadtregierung einfordern: Einerseits geht es um die Reaktivierung der Jugendplattform, in der alle Jugendvereine in St. Pölten vertreten sind. Andererseits soll mit einem eigenen Kinder- sowie einem Jugendgemeinderat die heranwachsende Generation mehr Gehör finden.


Egal ob in Vereinen und Verbänden organisiert oder für sich und seine Freunde sprechend: Wir wollen, dass Forderungen und Beschlüsse aus der Jugendplattform und dem Kinder- bzw. Jugendgemeinderat dann auch verpflichtend in den Ausschüssen besprochen werden müssen. Engagieren sollen sich neben den Vertretern der Jugendvereine zufällig ausgewählte Jugendliche oder auch Schul- bzw. Klassenverbände.


Darüber hinaus fordern wir seitens der Volkspartei finanzielle Mittel für eine neue Jugendumfrage und die Erarbeitung einer neuen Jugend-Strategie ein. Egal ob es um Schule und Ausbildung, Fortgehen und Vereinsleben oder um ein soziales Auffangnetz und die beste Infrastruktur zur Selbstverwirklichung geht: Es ist wichtig, dass sich die Jugendlichen mitteilen können und Stadtpolitik auf Basis von Fakten gemacht wird!


Die SORA-Studie oder auch die aktuelle Salzburger Jugendumfrage bestätigen: Die Jugendlichen gehören zu den großen Leidtragenden der Corona-Krise. Sie wurden von den Lockdowns und Einschränkungen im sozialen Leben besonders hart getroffen, wenn wir etwa an das Frequency oder die späte Öffnung des Nachtlebens denken.


Wir können zwar niemanden diese Monate zurückbringen, wir können aber darauf schauen, dass die Zukunft deutlich besser und vor allem von den Jungen selbst mitgestaltet wird!
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