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  • AutorenbildFlorian Krumböck

Akkuzüge bestellt: Nächster Schritt zur Umsetzung der Regio-S-Bahn St. Pölten

Die im vergangenen Herbst präsentierte neue „Regio-S-Bahn St. Pölten“ nimmt weiter konkrete Formen an. „Der nächste Schritt zur Umsetzung der Regio-S-Bahn ist nun erfolgt. Die ÖBB haben die Bestellung von 16 elektrisch betriebenen Cityjet Akkutriebzügen im Wert von 194 Millionen Euro bekanntgegeben. Diese sollen ab 2028 auf der Strecke zwischen St. Pölten und Horn zum Einsatz kommen“, kann VPNÖ-Verkehrssprecher LAbg. Florian Krumböck berichten.


Verzicht auf Dieselzüge und deutlich mehr Komfort

Der Einsatz der neuen Akkuzüge ermöglicht den Verzicht auf Dieselloks auch auf nicht-elektrifizierten Strecken. „Die Züge laden sich im elektrifizierten Teil des Streckennetzes auf und nutzen diese Kapazitäten dann auf den restlichen Streckenkilometern. Die Umstellung macht bahnfahren nicht nur klimafreundlicher, sondern vor allem auch komfortabler. Denn im Vergleich zu den derzeitigen Wägen, sind die neuen Cityjets durchgängig barrierefrei und mit Klimaanlagen, Steckdosen und Co. ausgestattet“, so Krumböck.


Durchgängiger Halbstundentakt geplant

Wird das „Regio-S-Bahn“-Konzept umgesetzt, verkehren die Pendlerinnen und Pendler auf der Kremserbahn zukünftig in der S44 nach Krems und Horn. Der Fahrplan bietet aktuell einen täglichen Stundentakt, wobei dieser in der Hauptverkehrszeit auf einen Halbstundentakt verdichtet ist. „Sobald wir die angekündigten Akkuzüge im Einsatz haben, können wir hier auf einen täglichen Halbstundentakt ausweiten. Wir sprechen dann von 78 täglichen Zügen von und nach Krems bzw. 70 von und nach Horn. Eine Steigerung von 44 bzw. 63 Prozent“, führt der Landtagsabgeordnete aus. Davon profitieren im Bezirk St. Pölten ganz speziell auch die Region Herzogenburg und das Fladnitztal.


Ein Wermutstropfen ist die Lieferung des neuen Wagenmaterials im Jahr 2028, nachdem diese ursprünglich für den Fahrplanwechsel 2026/27 vorgesehen war. Internationale Lieferketten und Auswirkungen des Kriegs Russlands gegen die Ukraine wirken sich aber auch hier aus.

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